Lebende Geschöpfe töten ist untauglich, keine lebenden Geschöpfe töten ist tauglich. Stehlen ist untauglich, nicht stehlen ist tauglich. Sexuelle Verfehlungen begehen ist untauglich, keine sexuellen Verfehlungen begehen ist tauglich. Lügen ist untauglich, nicht lügen ist tauglich. Entzweiende Rede ist untauglich, keine entzweiende Rede zu gebrauchen, ist tauglich. Harte Rede ist untauglich, keine harte Rede zu gebrauchen, ist tauglich. Unsinnreden ist untauglich, keinen Unsinn reden ist tauglich. Begehrlichkeit ist untauglich, Zufriedenheit ist tauglich. Böser Wille ist untauglich, Wohlwollen ist tauglich. Falsche Ansicht ist untauglich, rechte Ansicht ist tauglich. Somit gibt es diese zehn untauglichen Dinge und diese zehn tauglichen Dinge. Wenn ein Mönch das Verlangen aufgegeben hat, sodass es an der Wurzel abgeschnitten ist, dass es wie der Stumpf einer Palme ist, dass es ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann, so ist dieser Mönch vollendet. Seine Befleckungen sind aufgelöst, das geistliche Leben ist erfüllt, er hat getan, was zu tun war, die Bürde abgelegt, das Ziel seines Herzens erreicht, hat die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst und ist durch Erleuchtung richtig befreit.“ „Gibt es außer dem werten Gotama auch nur einen einzigen Mönchsschüler des werten Gotama, der mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens erlangt hat, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht erkennt und darin lebt?“ „Es gibt nicht nur hundert solcher Mönchsschüler von mir, Vaccha, auch nicht zweihundert, dreihundert, vierhundert oder fünfhundert, sondern viel mehr.“