Darauf sagte König Avantiputta von Madhurā zu Mahākaccāna: „Vortrefflich, Herr Kaccāna! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat Herr Kaccāna die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zu Herrn Kaccāna, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Von diesem Tag an soll Herr Kaccāna mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“ „Großer König, nimm nicht zu mir Zuflucht. Du solltest zu eben dem Gesegneten Zuflucht nehmen, zu dem ich Zuflucht genommen habe.“ „Aber wo ist der Gesegnete jetzt, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha?“ „Großer König, der Buddha ist bereits vollkommen verloschen.“ „Herr Kaccāna, wenn ich hören würde, dass der Buddha zehn Meilen entfernt wäre, würde ich zehn Meilen gehen, um ihn zu sehen. Wenn ich hören würde, dass er zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig oder gar hundert Meilen entfernt wäre, würde ich hundert Meilen gehen, um ihn zu sehen. Aber da der Buddha bereits vollkommen verloschen ist, nehme ich Zuflucht zu diesem vollkommen verloschenen Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Von diesem Tag an soll Herr Kaccāna mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“ Mit dem Prinzen Bodhi