Ich bin wie du und du bist wie ich. Komm nun, Geehrter! Wir sollten beide gemeinsam diese Gemeinschaft anleiten.‘ Und so setzte mein Lehrmeister Āḷāra Kālāma mich, seinen Zögling, auf die gleiche Stufe mit sich selbst und ehrte mich mit großem Lob. Da kam mir der Gedanke: ‚Diese Lehre führt nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen. Sie führt nur bis zur Wiedergeburt in der Dimension des Nichts.‘ Als ich erkannte, dass diese Lehre unangemessen war, ging ich enttäuscht weg. Ich machte mich auf, zu entdecken, was tauglich ist, und suchte nach dem unübertrefflichen Zustand erhabenen Friedens. Ich begab mich zu Uddaka dem Sohn Rāmas und sagte zu ihm: ‚Geehrter, ich wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.‘ Uddaka erwiderte: ‚Bleibe, Ehrwürdiger. Diese Lehre ist so, dass ein vernünftiger Mensch bald seine eigene Tradition durch eigene Einsicht verwirklichen und mit dieser Errungenschaft leben kann.‘ Ich prägte mir diese Lehre rasch ein. So weit das Nachsprechen und mündliche Wiederholen reichte, sprach ich die Doktrin des Erkennens, die altehrwürdige Doktrin. Ich behauptete, zu erkennen und zu sehen, und auch andere taten das. Da kam mir der Gedanke: ‚Es ist nicht nur aufgrund bloßen Vertrauens, dass Rāma erklärte: „Ich verwirkliche diese Lehre durch eigene Einsicht und lebe mit dieser Errungenschaft.“ Sicher meditierte er, indem er diese Lehre erkannte und sah.‘