Mittlere Lehrreden: Die mittleren Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 13 · Page 357
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„Udāyī, du könntest noch lange so fortfahren. Du sagst: ‚Der höchste Glanz ist der Glanz, verglichen mit dem kein anderer Glanz höher oder erlesener ist.‘ Aber du beschreibst diesen Glanz nicht. Angenommen, ein Mann würde sagen: ‚Ganz gleich, wer die erlesenste Dame im Land ist, sie ist es, die ich will, die ich begehre!‘ Man würde zu ihm sagen: ‚He, Mann, diese erlesenste Dame im Land, die du begehrst – weißt du, ob sie eine Adlige, eine Brahmanin, eine Landarbeiterin oder eine Hilfsarbeiterin ist?‘ Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘ Man würde zu ihm sagen: ‚He, Mann, diese erlesenste Dame im Land, die du begehrst – kennst du ihren Namen oder ihren Stamm? Weißt du, ob sie groß, klein oder mittelgroß ist? Ob ihre Haut schwarz, braun oder lohfarben ist? Aus welchem Dorf, welchem Marktflecken oder welcher Stadt sie stammt?‘ Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘ Man würde zu ihm sagen: ‚He, Mann, begehrst du eine, die du nie auch nur gekannt oder gesehen hast?‘ Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Ja.‘ Was denkst du, Udāyī? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass die Aussage dieses Mannes keine beweisbare Grundlage hat?“ „Sicherlich ist das so, Herr.“ „Ebenso sagst du: ‚Der höchste Glanz ist der Glanz, verglichen mit dem kein anderer Glanz höher oder erlesener ist.‘ Aber du beschreibst diesen Glanz nicht.“ „Herr, wie ein Schmuckstück aus Beryll, von Natur aus schimmernd, mit acht Facetten, gut gearbeitet, das auf ein cremefarbenes Tuch gelegt wurde: Es leuchtet und glüht und strahlt. So ist der Glanz des Selbst, das nach dem Tod heil ist.“

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