„Mönche und Nonnen, habe ich eures Wissens jemals den Dhamma so gelehrt: ‚Ganz gleich, was dieses Individuum erfährt, ob angenehm, schmerzhaft oder neutral – seine untauglichen Eigenschaften verkümmern und seine tauglichen Eigenschaften wachsen an‘?“ „Nein, Herr.“ „Habe ich eures Wissens den Dhamma nicht so gelehrt: ‚Wenn jemand diese Art von angenehmem Gefühl fühlt, wachsen untaugliche Eigenschaften an und taugliche Eigenschaften verkümmern. Aber wenn jemand jene Art von angenehmem Gefühl fühlt, verkümmern untaugliche Eigenschaften und taugliche Eigenschaften wachsen an. Wenn jemand diese Art von schmerzhaftem Gefühl fühlt, wachsen untaugliche Eigenschaften an und taugliche Eigenschaften verkümmern. Aber wenn jemand jene Art von schmerzhaftem Gefühl fühlt, verkümmern untaugliche Eigenschaften und taugliche Eigenschaften wachsen an. Wenn jemand diese Art von neutralem Gefühl fühlt, wachsen untaugliche Eigenschaften an und taugliche Eigenschaften verkümmern. Aber wenn jemand jene Art von neutralem Gefühl fühlt, verkümmern untaugliche Eigenschaften und taugliche Eigenschaften wachsen an‘?“ „Ja, Herr.“ „Gut, Mönche und Nonnen! Wenn ich nun nicht mit Weisheit erkannt, gesehen, verstanden, verwirklicht und erfahren hätte: ‚Wenn jemand diese Art von angenehmem Gefühl fühlt, wachsen untaugliche Eigenschaften an und taugliche Eigenschaften verkümmern‘, wenn ich das nicht erkennen würde, wäre es dann angebracht für mich, zu sagen: ‚Ihr sollt diese Art von angenehmem Gefühl aufgeben‘?“ „Nein, Herr.“