Mittlere Lehrreden: Die mittleren Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 13 · Page 140
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Meditiere wie Wind. Denn wenn du wie Wind meditierst, werden angenehme und unangenehme Kontakte deinen Geist nicht gefangen halten. Wie wenn Wind sowohl über reine als auch unreine Dinge streichen würde wie Kot, Urin, Speichel, Eiter und Blut: Der Wind wäre deshalb nicht entsetzt, abgestoßen und angewidert. Ebenso, Rāhula, meditiere wie Wind. Denn wenn du wie Wind meditierst, werden angenehme und unangenehme Kontakte deinen Geist nicht gefangen halten. Meditiere wie Raum. Denn wenn du wie Raum meditierst, werden angenehme und unangenehme Kontakte deinen Geist nicht gefangen halten. Gerade wie Raum nirgends verankert ist, ebenso, Rāhula, meditiere wie Raum. Denn wenn du wie Raum meditierst, werden angenehme und unangenehme Kontakte deinen Geist nicht gefangen halten. Meditiere über die Liebe. Denn wenn du über die Liebe meditierst, wird jeglicher böser Wille aufgegeben werden. Meditiere über Mitgefühl. Denn wenn du über Mitgefühl meditierst, wird jegliche Grausamkeit aufgegeben werden. Meditiere über freudige Anteilnahme. Denn wenn du über freudige Anteilnahme meditierst, wird jeglicher Widerwille aufgegeben werden. Meditiere über Gleichmut. Denn wenn du über Gleichmut meditierst, wird jegliche Abwehr aufgegeben werden. Meditiere über das Abstoßende. Denn wenn du über das Abstoßende meditierst, wird jegliche Wollust aufgegeben werden. Meditiere über Unbeständigkeit. Denn wenn du über Unbeständigkeit meditierst, wird jegliche Einbildung ‚ich bin‘ aufgegeben werden.

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