Da erhob sich, als er die Zustimmung des Buddha erkannt hatte, Keṇiya von seinem Sitz und ging zu seiner eigenen Einsiedelei. Dort wandte er sich an seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen: „Hört, liebe Freunde und Kollegen, Verwandte und Sippenangehörige! Ich habe den Asketen Gotama zusammen mit dem Saṅgha der Mönche und Nonnen für die morgige Mahlzeit eingeladen. Bitte helft mir und packt mit an.“ „Ja, werter Herr“, antworteten sie. Manche gruben Öfen, manche hackten Holz, manche wuschen Geschirr, manche brachten einen Krug mit Wasser und manche richteten Sitze her. Doch den Pavillon baute Keṇiya selbst auf. Nun befand sich zu dieser Zeit der Brahmane Sela in Āpaṇa. Er hatte die drei Veden gemeistert zusammen mit ihrem Wortschatz und der Durchführung des Rituals, der Lautlehre und der Einteilung der Wortarten sowie dem Testament als fünftem. Er kannte sie Wort für Wort, kannte die Grammatik und war mit der Kosmologie und den Kennzeichen eines großen Mannes vertraut. Und er unterrichtete dreihundert junge Vedenstudenten im Aufsagen der Hymnen. Und Keṇiya war zu der Zeit Sela ergeben. Als dann Sela in Begleitung seiner dreihundert jungen Vedenstudenten spazieren ging, kam er zu Keṇiyas Einsiedelei. Er sah die Vorbereitungen, die vor sich gingen, und sagte zu Keṇiya: „Keṇiya, heiratet dein Sohn oder deine Tochter? Oder bereitest du ein großes Opfer vor? Oder wurde König Bimbisāra von Magadha für die morgige Mahlzeit eingeladen?“