Er hat nichts vorher und nichts nachher, und selbst dazwischen hat er nichts. Nichts haben und nichts nehmen: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Herdenführer, vortrefflicher Held, großer Seher und Sieger; unbewegt, gebadet, erwacht: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Er kennt seine früheren Leben, sieht Himmel und verlorene Orte und hat das Ende der Wiedergeburt erreicht: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Denn Name und Stamm werden in der Welt als bloße Übereinkunft entworfen. Sie entstehen durch wechselseitige Zustimmung und werden für jeden Fall entworfen. Dieser Irrglaube hat lange Zeit die beeinträchtigt, die nicht verstehen. Ohne zu wissen, erklären sie, man sei ein Brahmane durch Geburt. Man ist kein Brahmane durch Geburt, noch ist man durch Geburt ein Nicht-Brahmane. Durch seine Taten ist man ein Brahmane, durch seine Taten ein Nicht-Brahmane. Man ist ein Bauer durch Taten, durch Taten gehört man einem Beruf an; man ist ein Händler durch Taten, durch Taten ist man ein Diener; man ist ein Räuber durch Taten, durch Taten ist man ein Krieger; man ist ein Opferpriester durch Taten, durch Taten ist man ein König. Auf diese Art betrachten die Klugen Taten der Wahrheit gemäß. Sie sehen das abhängige Entstehen und sind in den Taten und ihren Ergebnissen bewandert. Taten treiben die Welt an, Taten treiben Menschen an; Taten halten Lebewesen fest wie der Achsnagel einen fahrenden Wagen.