Da ist ein Mönch, der von einem Dorf oder einer Stadt unterhalten wird. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Ein Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers begibt sich zu ihm und lädt ihn für den nächsten Tag zum Essen ein. Wenn er will, nimmt der Mönch das an. Wenn die Nacht vorüber ist, kleidet er sich am Morgen an, nimmt Schale und Robe, begibt sich zum Haus dieses Hausbesitzers und setzt sich auf den ausgebreiteten Sitz. Der Hausbesitzer oder sein Kind bedient ihn eigenhändig mit vorzüglichem Almosen. Es kommt ihm nicht in den Sinn: ‚Es ist so gut, dass dieser Hausbesitzer mich mit vorzüglichem Almosen bedient. Ich hoffe wirklich, er wird mich auch in Zukunft mit solch vorzüglichem Almosen bedienen!‘ So denkt er nicht. Er genießt dieses Almosen ungebunden, nicht betört, nicht anhänglich, er sieht die Nachteile und versteht das Entrinnen. Was denkst du, Jīvaka? Hat dieser Mönch zu dieser Zeit das Ziel, sich selbst zu verletzen, jemand anderen zu verletzen oder beide zu verletzen?“ „Nein, Herr.“ „Isst er zu dieser Zeit nicht Nahrung, die ohne Tadel ist?“ „Ja, Herr. Herr, ich habe gehört, Brahmā verweile in Liebe. Nun habe ich den Buddha mit eigenen Augen gesehen, und es ist der Buddha, der in Liebe verweilt.“ „Jegliche Gier, jeglicher Hass und jegliche Täuschung, die bösen Willen hervorbringen könnten, wurden vom Klargewordenen aufgegeben, an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können. Wenn es das ist, was du meintest, so räume ich es ein.“ „Das ist genau das, was ich meinte.“