Und Brahmāyu sah, erfasste, verstand und ergründete den Dhamma. Er ging über den Zweifel hinaus, machte sich von Unschlüssigkeit frei und gewann Selbstvertrauen, wurde in der Anleitung des Lehrers von anderen unabhängig. Er sagte zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat. Würdest du bitte zusammen mit dem Saṅgha der Mönche und Nonnen die morgige Mahlzeit von mir annehmen?“ Der Buddha schwieg zum Zeichen der Zustimmung. Da erhob sich, als er die Zustimmung des Buddha erkannt hatte, Brahmāyu von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging. Als dann die Nacht vorüber war, ließ Brahmāyu in seiner eigenen Wohnung vorzügliche frische und gekochte Speisen zubereiten. Dann ließ er den Buddha über die Zeit benachrichtigen: „Es ist Zeit, werter Gotama, das Essen ist fertig.“ Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe, ging zusammen mit dem Saṅgha der Mönche und Nonnen zu Brahmāyus Haus und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz. Da bewirtete und bediente Brahmāyu den Saṅgha der Mönche und Nonnen mit dem Buddha an der Spitze sieben Tage eigenhändig mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen. Als sieben Tage vergangen waren, brach der Buddha auf, um durch das Land der Videher zu wandern. Nicht lange, nachdem der Buddha abgereist war, starb Brahmāyu. Da gingen mehrere Mönche und Nonnen zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm: „Herr, der Brahmane Brahmāyu ist gestorben. Wo wurde er im nächsten Leben wiedergeboren?“ „Mönche und Nonnen, der Brahmane Brahmāyu war klug. Er übte im Einklang mit der Lehre und machte mir wegen der Lehre keine Mühe. Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln wurde er durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er wird dort erlöschen und muss von jener Welt nicht zurückkehren.“