Der Ehrwürdige Ānanda hörte dieses Gespräch zwischen dem Ehrwürdigen Udāyī und Pañcakaṅga. Er ging zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und berichtete dem Buddha, worüber die beiden gesprochen hatten. Darauf sagte der Buddha zu ihm: „Ānanda, die Erklärung des Mönchs Udāyī, der der Kammerherr Pañcakaṅga nicht zugestimmt hat, war ganz richtig. Und die Erklärung Pañcakaṅgas, der Udāyī nicht zugestimmt hat, war auch ganz richtig. In einer Erklärung habe ich von zwei Gefühlen gesprochen. In einer anderen Erklärung habe ich von drei Gefühlen gesprochen, oder von fünf, von sechs, von achtzehn, von sechsunddreißig oder von hundertacht Gefühlen. Ich habe die Lehre auf all diese verschiedenen Arten erklärt. Da das so ist, kann man erwarten, dass diejenigen, die nicht nachgeben, zustimmen oder mit dem einverstanden sind, was gut gesprochen wurde, uneins sein, zanken, streiten und einander fortwährend mit scharfen Worten verletzen werden. Ich habe die Lehre auf all diese verschiedenen Arten erklärt. Da das so ist, kann man erwarten, dass diejenigen, die nachgeben, zustimmen und mit dem einverstanden sind, was gut gesprochen wurde, in Eintracht leben werden, sich gegenseitig wertschätzen, ohne Streit, sich wie Milch und Wasser mischen und einander mit freundlichen Augen betrachten.